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INTERVIEW MIT SEVERIN FREUND

Severin-Freund

Skisprung-Gesamtweltcupsieger 2014/2015 und Schanzenrekordhalter am Kulm Severin Freund stand anlässlich der Pressekonferenz in München dem Organisationskomitee der Skiflug-Weltmeisterschaft am Kulm in einem Interview Rede und Antwort. Dabei spricht der Kulm-Schanzenrekordhalter, der im Vorjahr die WM-Generalprobe gewann, über die Faszination Skifliegen und die Begeisterungsfähigkeit der Zuschauer am Kulm.

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Was verbindet Dich mit dem Kulm?

Wenn man auf einer Schanze, besonders auf einer Skiflugschanze einen Flug geschafft hat, wie meine 237,5 letztes Jahr, dann wird man immer wieder mit einem besonderen Gefühl dort hinfahren.

Welche Emotionen weckt der Kulm in Dir?

Zunächst natürlich einmal dieselben wie bei alle Skifliegen: Adrenalin, Nervenkitzel, Glücksgefühle, Superlativen, aber auch ein ganz spezielles Publikumserlebnis. Wenn am Kulm viel los ist, dann bedeutet das, dass wirklich VIEL los ist. Es gibt nur wenige Orte, die mithalten können.

Wie war es für Dich, am Kulm den neuen Schanzenrekord aufzustellen?

Natürlich genial! Ich kam aus einer Phase, in der es für mich nicht wirklich perfekt lief. Da kam das Wochenende am Kulm gerade recht. Skifliegen muss man spüren und einfach machen, ohne groß darüber nachzudenken. Das habe ich vom ersten Sprung an versucht und es hat funktioniert. Der Schanzenrekord war natürlich genial.

Wie bereitest Du Dich auf die WM am Kulm vor?

Vorbereiten kann man sich aufs Skifliegen sowieso nur indirekt. Ich habe natürlich im Sommer schon das ein oder andere ausprobiert, von dem ich denke, dass es für die WM wichtig werden könnte. Aber im Endeffekt ist es wie mit allen Großereignissen: die Form muss stimmen, sonst geht gar nichts. Dafür, dass die Form am Kulm stimmt, ist das Wochenende in Willingen direkt vor der WM ganz cool, weil die Schanze wirklich schon nah am Skifliegen ist.