• 1
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14

Andreas Goldberger: „Ich rechne fix damit, dass der Weltrekord am Kulm fällt“

P-20120312-00129 HiRes JPEG 24bit RGBDer Oberösterreicher feierte sein Weltcup-Debüt im Jänner 1991 und beendete seine aktive Karriere im Jänner 2006, am KULM. Noch heute verbindet der Skiflug Weltmeister mit der Skiflugschanze in Tauplitz/Bad Mitterndorf besondere Erinnerungen. Als ORF-Kommentator ist er von 9. bis 11. Jänner 2015 live vor Ort.

.

Was denkst du, wenn das Wort KULM fällt?
Goldberger: Der Kulm ist in meinen Augen schon immer eine Schanze der Fans gewesen, weniger Schicki-Micki, es waren die treuen Fans, die diese einzigartige Partystimmung ausgemacht haben. Ja, nicht nur, dass ich dort Weltmeister geworden bin, auch viele andere lustige Episoden verbinden mich mit dieser – ja, ich würde sagen – meiner Lieblingsschanze.

An welche Episoden denkst du im Besondern?

Goldberger: Ob es nun das legendäre „Springerstüberl“ war, das uns Aktiven natürlich all die Jahre aus gutem Grund verboten war, oder die Fahrt zum Absprung in den Zeiten, in denen es noch keinen Lift gab. Da sind wir immer mit Haflingern oder Puch G Geländewagen raufgekarrt worden. Eine lange, steile, lustige Fahrt, bei der man sich mit allen Kräften im Auto hat festhalten müssen. Nur die Japaner, die haben immer darauf vergessen und wären beinahe aus dem Auto gefallen. Der Kulm, der war und ist einfach etwas ganz Einzigartiges.

Mit welchen Weiten rechnest du am neu adaptieren Kulm?

Goldberger: Ich denke, die Leistungen werden uns überraschen. Durch ständige Innovationen, neue Schanzen und Materialtechnik wird vor allem das Skifliegen nicht nur etwas sicherer, sondern auch weiter. Ich rechne fix damit, dass der Weltrekord am Kulm fällt und womöglich später dann auf der neuen Schanze in Planica noch einmal übertroffen werden könnte. Ende März wird die 250 Meter-Marke gefallen sein, das ist meine persönliche Prognose.