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Prevc mit Schanzenrekord zu WM-Gold | Bronze für Kraft        

trio 2Der Slowene Peter Prevc hat bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 2016 am Kulm die Goldmedaille gewonnen. Der slowenische Überflieger sorgte im ersten Durchgang mit 244 Metern für einen neuen Schanzenrekord und verbesserte damit seine eigene Bestmarke vom Vortag um einen Meter. Der heutige Bewerb, der nach dem ersten Durchgang abgebrochen (zunächst Wind, dann abnehmende Lichtverhältnisse) und damit nach insgesamt drei Durchgängen gewertet wurde, war an Klasse nicht zu überbieten.

Rang zwei und damit die Silbermedaille sicherte sich Kenneth Gangnes. Der Norweger, der nach dem ersten Wettkampftag noch in Führung lag, segelte heute auf ebenfalls unglaubliche 238,5 Meter. Stefan Kraft, sozusagen die "Skiflug-Konstanz in Person", verteidigte mit seinem dritten Flug über die 220-Meter-Marke (226,5 Meter) souverän Rang drei und sorgte mit Bronze für die vielumjubelte Heim-Medaille der österreichischen Skispringer vor 25.000 frenetischen Zuschauern. Die weiteren Österreicher beendeten den WM-Einzelbewerb auf den Rängen 11. (Michael Hayböck), 17. (Manuel Poppinger) und 25. (Manuel Fettner).                       

*** Stimmen ***          

Weltmeister Peter Prevc (SLO): „Unglaublich, das war ein großartiger Wettkampf und ein spannendes Duell mit Kenneth und Stefan. Zunächst der Sieg bei der Vierschanzentournee, jetzt auch noch WM-Gold im Skifliegen vor so vielen slowenischen Fans, die extra hierher gereist sind. Ich bin einfach nur glücklich, dass ich bei den Wettkämpfen diese Leistungen zeigen konnte."          

Kenneth Gangnes (NOR, Silbermedaille): „Nach dem Sturz im Probedurchgang hatte ich etwas Nackenprobleme, die konnten aber schnell behoben werden. Im Wettkampf hatte das keinerlei Einfluss auf meine Leistung. Ich bin unglaublich happy, dass ich es geschafft habe, hier eine Einzelmedaille zu gewinnen."

Stefan Kraft (AUT, Bronzemedaille): „Ich habe immer gesagt, dass eine Medaille bei der Heim-WM ein Traum wäre. Das war auch das große Ziel. Jetzt ist es mit der Bronzemedaille aufgegangen. Wenn man sieht, welche Flüge an diesen zwei Tagen zu sehen waren; das war einfach unglaublich hohes Niveau. Ich habe zum Schluss die grüne Linie gesehen und gewusst, dass ich noch extrem viel weiter fliegen werde. Dieses Gefühl war unbeschreiblich. Das war einfach genial."